Das verlorene Paradies – Felsbilder der Sahara

Wed. 11. January 2017, 19:00 horas

Infos

Welche Auswirkungen kurzfristiger Klimawandel auf Natur und Mensch haben kann, ist anhand der Felsbilder der Sahara eindrucksvoll nachzuvollziehen. Nach dem Ende der letzten Eiszeit, in welcher die Sahara eine größere Ausdehnung als heute hatte, wurde die Wüste zunächst zur grünen Savanne. In ihr tummelte sich eine sehr afrikanische Tierwelt – Elefanten, Giraffen, in den Flüssen und Seen Krokodile und Flusspferde. Jägervölker dokumentierten die üppige Natur in Felszeichnungen und –gravuren. Etwa gleichzeitig wie im Vorderen Orient hielt auch das Hausrind in der Zentralsahara Einzug – die Rinderhirten haben von ihrer rätselhaften animistischen Kultur ebenfalls Zeugnisse in Form künstlerisch anspruchsvoller Felsmalereien hinterlassen. Sogar Fischfang und schwimmende Menschen wurden dargestellt. Noch vor Christi Geburt begann jedoch der Austrocknungsprozess, der diese Kulturen und die Tierwelt aus der Sahara verdrängte.


Veranstaltungsort: Lichtsaal des Naturhistorischen Museums, Pockelsstraße 10, 38106 Braunschweig

Vortragender: Edgar Sommer, Schwülper

Kosten: 3 €

Für die Mitglieder der Gesellschaft für Naturkunde e.V. ist der Eintritt kostenlos.
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