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Stellungnahme zum Gentleman Event am Mi, 28.05. im Hip Island

Stellungnahme zum Gentleman Event am Mi, 28.05. im Hip Island
  • Gentleman in Action Gentleman in Action
  • Gute Stimmung im Zelt! Gute Stimmung im Zelt!
  • Der Beach Der Beach

Show Case Gentleman vom 28.05.2014 im Hip Island

Hallo zusammen,

wir - diginights, hip island & yardstyle - möchten hiermit offiziell Stellung beziehen zu den Kritiken mancher Besucher und dem, unser Meinung nach, völlig übertrieben dargestellten Artikel der Heilbronner Stimme zum Gentleman Auftritt am Mittwoch im Hip Island.

diginights veranstaltet monatlich ca. 20-25 Events in Clubs, Off-Locations und u.a. die Event Tage im Hip Island. Wir sind verantwortlich für alle Events, die im Hip Island stattfinden und kennen die Location und Ihre Gegebenheiten.

Das Event mit Gentleman war von Anfang an und in allen Texten, Portalen, Werbemitteln und Tickets als “Soundsystem showcase” beworben.
Bei einem Showcase tritt der Act gewöhnlicherweise ca. ca 30 Minuten auf und singt dabei über seine Lieder, die über den DJ eingespielt werden. In Heilbronn hatte Gentleman sogar Background Sängerinnen dabei
Ein großes Konzert, wie manche Besucher evtl erwartet haben, wäre im Hip Island in keinster Weise durchführbar gewesen und war auch nie geplant oder beantragt, da es als Regelevent vor einem Feiertag durch bestehende Konzession abgedeckt ist. Als Freiluft Location müssen wir penibel auf die Einhaltung der Schallschutzgrenzen achten und können nur bei beantragten Sonder- / Tagesevents im Außenbereich Musik abspielen. Die von einigen Besuchern angebrachte Kritik, dass im Außenbereich von der Musik nichts bzw ganz leise hörbar war zeigt nur deutlich, das wir unsere amtlichen Auflagen befolgen und die generellen Nachtruhenzeiten ernst nehmen.

Selbstverständlich können wir nachvollziehen, dass jemand, der mit der hohen Erwartungshaltung ein Konzert zu erleben das Event besucht hat, sich ärgert dass wir diese – objektiv unzutreffende – Erwartungshaltung nicht erfüllen konnten.

Ein großer Kritikpunkt war die Toilettensituation zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Hier möchten wir kurz bemerken, dass das Hip Island dieses Jahr um einen weiteren Toilettencontainer aufgestockt hat und die Toiletten normalerweise vollkommen ausreichend sind für die Besucherzahl. Am Mittwoch gab es jedoch eine Sonderkonstellation: Sehr viele Besucher kamen zeitgleich zum Event. Dieses, auf kurzen Zeittraum komprimierte Erscheinen, spiegelte sich zeitversetzt dann auch an den Toiletten ab, so dass lange Wartezeiten zustande kamen. Dies ist nicht verwunderlich, wenn gleichzeitig mehrere hundert Leute vor dem Beginn des Auftritts des Künstlers auf die Toilette drängen. Weil der Show Case im Gegensatz zu einem Konzert recht kurz ist, will niemand unterbrechen müssen. Also verrichten alle vorher noch kurz ihre Notdurft. Auch hier ist kein Unterschied zu anderen Großveranstaltungen mit ähnlich engen Zeitkorridoren für An- und Abreise (z.B. Halbzeitpause bei Bundesligaspielen) zu erkennen. Wir reagierten zudem sofort indem wir den Wiedereinlass zur Location ermöglichten und die wartenden Personen darauf hingewiesen haben. Ein andere Möglichkeit zu handeln gab es zu diesem Zeitpunkt nicht.
Diese Warteschlangen an der Toiletten waren ein zeitlich begrenzte Situation, welche sich durch unser Handeln wieder auflöste. Davor und danach waren die Toiletten schnell zu erreichen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen betroffenen Besuchern für die Toilettensituation und für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen und Versprechen Euch, künftig entgegenzuwirken, wenn wir bei einem zukünftigen Event wieder einen zeitgleichen, komprimierten Besucherstrom erwarten.

Nun möchten wir noch zu dem veröffentlichten Artikel der Heilbronner Stimme Stellung nehmen der mit ungeheuerlichen, unbelegten Aussagen und Vergleichen ein völlig verzerrtes Bild der Veranstaltung erweckt.

Es wundert uns immer wieder, dass bei Veranstaltungen immer nur negative Vorfälle beschrieben und hochgepuscht werden, und nicht geschrieben wird, was alles toll war und wie viele Leute an dem Abend Spaß hatten

Die übertriebene Angabe der Besucherzahl des ersten – mittlerweile bezeichnender Weise schon korrigierten – Online-Berichts der Heilbronner Stimme sind grob falsch. Diese Zahlen sind weder belegt noch anhand einer offiziellen Quelle verifiziert.
Diese bieten aber Grundlage für weitere unqualifizierte, uns schädigende Aussagen über abenteuerliche Profitgier- bzw. Überforderungs-Spekulationen, die unserem Ruf als Veranstalter schaden!

Wir haben seit vielen Jahren mittlerweile mehrere tausend entsprechende Veranstaltungen organisiert und haben auch im vorliegenden Fall peinlich genau darauf geachtet, dass nicht nur organisatorische Mindeststandards eingehalten wurden, sondern unsere Partner und wir auch darüberhinausgehende Sicherheitsstandards etabliert und eingehalten haben. Fakt ist zudem, dass wir mit der Veranstaltung – wie bei solchen Veranstaltungen üblich - auch hohe Kosten hatten und daher von vornherein ein großer Profit gar nicht erzielbar gewesen ist. Die falsche Unterstellung zeugt von wenig Branchenkenntnis der Verfasserin des Artikels.
Das – fälschlich unterstellte – extrem kurzsichtige Profitgier-Handeln wäre uns extrem abträglich. Wir leben vom Veranstalten von Events und sind darauf angewiesen, dass alle unsere Events sicher ablaufen. Daher können wir uns Sicherheitsrisiken nicht leisten. Wir setzen stattdessen auf Sicherheit und Nachhaltigkeit. Die Sicherheit unserer Besucher steht bei uns immer an erster Stelle! Sonst würden wir nämlich permanent riskieren, dass das nächste Event das letzte ist und wegen eines einzigen schief laufenden Events unsere Geschäftstätigkeit nicht fortsetzen zu können. Für einen kurzen Gewinn setzen wir aber doch nicht unser gesamtes Unternehmen auf das Spiel.
Abgesehen davon: Unsere Gäste sind uns extrem wichtig!
Sie sind nicht anonymes „Melk-Vieh“, sondern unsere Familien und unsere Freunde. Und für deren Wohlergehen ist uns nichts zu teuer und zu aufwändig! So auch am Mittwoch. Es gab zu jeder Zeit genug freie Plätze und Freiräume in der Location wo sich Personen hätten zurückziehen können. Es bestand zu keiner Zeit eine Situation in der Personen zu schaden hätten kommen können!

Wir hatten die LED Leinwand sogar extra noch mit Kamera-Übertragung aufgestellt, damit eben auch die Leute am Beach was von der Performance mitbekommen, die nicht in er ersten Reihe mitmischen wollen. Auch damit ist es uns gelungen, eine Ausweichmöglichkeit für das Zusehen zu schaffen, so dass sich nicht jeder „ins Gedränge werfen“ musste.

Von alledem liest man aber in dem Zeitungsartikel nichts!
Stattdessen finden sich einige Falschaussagen, die wir zu kommentieren gezwungen sind:

2500 Leute sollen wir in ein Zelt gesteckt haben in das nur 300 reinpassen … hier würde selbst David Copperfield den Hut vor uns ziehen! Wir wären froh, wenn man auf die Anlage überhaupt so exorbitant viele Gäste bringen könnte und dürfte und die dann auch noch kämen.

Halbliter-Becher Bier sollen angeblich geflogen sein und sich daraus Bierduschen auf das Publikum ergossen haben. Dumm nur: Es gibt übrigens im Hip Island weder Halbliter Plastikbecher, noch wird darin Bier ausgeschenkt!

Etwas, für Veranstaltungen übliches Gedränge an Knotenpunkten (Toilette, Bar … ) mit einem Unglück wie der Loveparade zu vergleichen ist für uns unfassbar und zeigt uns die Respektlosigkeit der Journalistin zu diesem Unglück und die Ahnungslosigkeit von der Sache über die sie berichtet. In Duisburg gab es für die Personen weder Ausweichmöglichkeiten noch Rückzugsmöglichkeiten und von beiden Seiten drängen tausende von Personen. Ein flappsige, undurchdachte Bemerkung oder Vergleich sollte daher nicht einfach mal von einer Journalistin eingestreut werden. Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für Leib und Seele

Die vorstehenden Details nötigen uns die Frage ab, wo die betreffende Reporterin eigentlich gewesen ist, wenn sie über nachweislich nicht Stattgefundenes berichtet und sich dann noch darüber beschwert.

Wir hoffen, wir konnten die entstandenen Mißverständnisse ausräumen und freuen uns auf das nächste Event mit Euch und möchten uns nochmals für evtl entstanden Unanehmlichkeiten entschuldigen!

Euer

diginights-Team // hip island Team // yardstyle-Team

Hier gehts zur Bildergalerien, mit weiteren Bildern des Auftrittes, der tollen Stimmung und der Location