Wir haben leider keine Region für Dich erkannt.
Regionen: HN, MOS, S

Scum Fuck | Flower Boy

Scum Fuck | Flower Boy
  • Scum Fuck | Flower Boy Scum Fuck | Flower Boy

Es gibt zwar kein Intro, aber es gibt ein Vorwort, das dann schon mal über drei Minuten lang ist und ihn und seine Einstellung zu vielen Dingen ziemlich gut beschreibt!

Tyler the Creator ist nicht dein Rapper von der Stange, vielmehr ist der 26-jährige Lyriker aus Los Angeles eine Wundertüte, von der man nie was, was sie aktuell im Schilde führt. Kalifornien hat in den letzten Jahren viele begnadete Poeten hervorgebracht, Los Angeles war dabei natürlich schon immer ein Melting Pot an verschiedenen Kulturen und emotionalen Ergüssen in der Rapszene. Tyler wechselt seinen Namen und liefert witzige Albentitel, nun ist er halt mal schnell in die Rolle des „Scum Fuck“ geschlüpft um als „Flower Boy“ um die Ecke zu kommen. Beide Mittelfinger nach oben, und das dann freihändig auf dem BMX Rad, der Bursche gibt einen S*** wenn es um die Musikindustrie und seine Hater geht, es sprudelt einfach aus ihm heraus wenn der Beat aufgedreht wird. Das Übertalent hat mal wieder alle Beats selbst gebastelt, als Gäste begrüßt er aus seinem vierten Release u.a. Frank Ocean, Lil Wayne, Estelle und Jaden Smith.

Im Vergleich zu seinen Vorgängern klingt Tyler erwachsener, auch wenn er mit seiner klaren Sprache nach wie vor vielen vor den Kopf schlägt. Die vierzehn Songs sind ein überwiegend chilliges Soundspektakel und damit genau das, was wir nicht unbedingt erwartet haben. Ein „Creator“ der seinem Namen alle Ehre macht, wenn er ihn denn auch irgendwann mal wieder annimmt. Den „Cali“ Swag der neuen Schule repräsentiert er allerdings wie kaum ein anderer, auf zur nächsten Blume jetzt!
(HW)

Style: Rap
Label: Columbia ( SONY )
Punkte: 4,5 | 5

Hier bei Amazon bestellen
Facebook