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G-Eazy | The Beautiful & Damned

G-Eazy | The Beautiful & Damned
  • G-Eazy | The Beautiful & Damned G-Eazy | The Beautiful & Damned

Im letzten Jahr hätte es für „Young Gerald“ aka G-Eazy eigentlich nicht besser laufen können! Der Lohn für seine letzten beiden Alben zahlte sich aus, MTV verlieh ihm den Award für den „Favorite Hip-Hop Artist“!

Endlich war er da angekommen, wo er selbst immer hinwollte. An der Spitze kann die Luft aber auch ganz schnell dünn werden, wenn man nicht konstant abliefert. Das Bleichgesicht aus Oakland kann nicht nur gekonnt mit Worten spielen, er hat sich mit seinen Skills den Respekt der Szene auch hart erarbeitet. Seine bisher erfolgreichste Nummer „Me, Myself & I“ ist für ihn Fluch und Segen zugleich, denn während er in Europa überwiegend für seinen Charthit und seine eher Pop infizierten Nummern gefeiert wird, ist die Fanbase in den USA sicher etwas anders gestrickt. „The Beautiful & Damned“ zeigt dann auch die beiden Seiten des Künstlers, beabsichtigt oder nicht. Der erste Teil plätschert etwas dahin, da können auch David Guetta, der eine wirklich starke Produktion abliefert, und Cubeatz aus Sindelfingen nicht viel retten. Oberflächlich und selbstverliebt lästert er auf einem ziemlich dünnen und unspektakulären Soundteppich über Bitches und hangelt sich dabei von Song zu Song.

Man kann die guten Songs leider an einer Hand abzählen, einer der besseren ist dabei auch aufgrund der Bay-Area Legende „E-40“ noch die einigermaßen persönlich klingende Nummer „Charles Brown“, ansonsten ist das diesmal wirklich Austauschware, über die schon in einem halben Jahr niemand mehr sprechen wird.
(HW)

Style: Rap
Label: RCA ( Sony )
Punkte: 2,5 | 5

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