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Die "Funky Divas" von EN VOGUE im Interview!

Die "Funky Divas" von EN VOGUE im Interview!
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Bereits im letzten Sommer sollte es eigentlich erscheinen, nun ist es endlich da – das erste Studioalbum seit 14 Jahren! „Electric Cafe“ sollte ursprünglich etwas anders klingen, aber viele Fans werden sich am Ergebnis sicherlich erfreuen, denn sie bringen damit tatsächlich auch ein Stück weit den Vibe der 90er Jahre zurück! Die gutgelaunten „Funky Divas“ von En Vogue sprachen im Rahmen ihrer Europatournee vor ihrer Show in Frankfurt mit uns über die neuen Songs, den Entstehungsprozess und mögliche Zukunftspläne!

Ihr seid zurück in Europa, wie fühlt es sich an für eure Fans in Europa zu spielen, vor allem ja auch die neuen Songs zu performen?

Es fühlt sich großartig an, wir waren schon u.a. in Amsterdam und haben dort ein großartiges Feedback auf unsere Show und die neuen Songs bekommen. Wir waren letztes Jahr schon in Frankfurt und freuen uns natürlich, dass wir erneut hier auftreten dürfen. Die Menschen in Deutschland sind wirklich Klasse!

Die Fans in Europa sind natürlich in einer tollen Situation, denn euer neues Album „Electric Cafe“ erschien erst vor kurzem und ihr spielt die neuen Songs überwiegend zuerst bei uns. Seit ihr etwas nervös diesbezüglich?

Ja, da hast du vollkommen recht. Nervös sind wir eigentlich nicht, vielmehr überwiegt die Vorfreude auf das, was ihr uns vor der Bühne hoffentlich zurückgebt.

Eigentlich sollte „Electric Cafe“ schon im letzten Jahr erscheinen, offenbar habt ihr aber die Rezeptur etwas geändert. Weniger „EDM“, dafür mehr den Vibe, den wir von Euch kennen, richtig?

Ja, wir haben zum größten Teil den Stil beibehalten, für den wir bekannt sind. Das hat auch damit zu tun, dass wir endlich den Partner gefunden haben, der uns hier die größtmögliche Unterstützung bietet. „EOne Records“ hat uns von Anfang an ermutigt das zu tun, was wir selbst am meisten fühlen! Und wir haben uns einfach gedacht, dass wir nicht zu viel neues bringen wollen sondern lieber das, was uns auch dank der Fans dahin gebracht hat, wo wir jetzt sind! Wir haben uns dann die nötige Zeit gelassen und jede Menge Songs aufgenommen, von denen wir nun die besten auf das Album gepackt haben.

Der Titel des Albums ist gleichgeblieben, aber es ist am Ende kaum noch „Electricity“ im Sinne von EDM übriggeblieben. Ihr habt ja auch sehr viele Shows, und immer wieder die Classics gespielt in den letzten Jahren. War es denn schwer für euch, an neuen Songs zu arbeiten, auch beim schreiben der Songs?

Eigentlich nicht wirklich. Wir mussten nur eine Art Balance für uns selbst finden. Wir haben ja nicht erst seit letztem Jahr am neuen Album gearbeitet, das Ding war ja schon eine Weile im Ofen. Wir wollten nichts überstürzen, deshalb war es uns auch wichtig, den richtigen Partner für dieses Album zu finden. Es ist übrigens auch eine schöne Connection, die wir mit den Fans während unserer Shows haben. Wir sprechen zwischen den Songs sehr viel mit ihnen und erklären, woher die Inspiration kam verschiedene Songs zu schreiben, bzw. was uns bewegte in der Zeit, als wir sie auf´s Papier brachten.

Ihr habt erneut mit Denzil Foster und Thomas McElroy gearbeitet. Viele wissen wahrscheinlich gar nicht, dass beide ein Teil der legendären Formation „Club Nouveau“ waren! Wie läuft die Arbeit mit den beiden ab, ihr kennt sie ja wirklich nun schon sehr lange!

Oh, also beide sind natürlich nicht nur ein Teil der Gruppe, sie haben die Gruppe „En Vogue“ gemacht und sind einfach Familie für uns. Es ist ihr Sound und ihre Arbeit ist auf uns zugeschnitten. Beide wissen genau, was für uns am besten ist. Wenn wir sie anrufen und neue Beats brauchen, dann dauert es in der Regel nicht lange, bis wir einfach ihre besten Produktionen bekommen und einfach nur staunen, wie sie das immer wieder schaffen!

Was steht denn am Anfang. Die Story, oder die Beats?

Es ist der Weg und die Richtung, in die wir gehen wollen. Es muss also keine fertige Story sein, sondern alleine die Richtung, in die wir im Song gehen wollen. Dementsprechend wird er dann aufgebaut, mal ruhiger, mal dramatischer. Jeder arbeitet dann erstmal für sich, aber oft ergeben sich noch ganz interessante Wendepunkte, wenn wir gemeinsam im Studio sind und alles noch mal durchgehen, bevor wir den Song final aufnehmen.

Auf eurem Album ist nur ein einziger Gast, und das ist Snoop Dogg. Wie kam es denn zur Zusammenarbeit, war diese von Anfang an geplant?

Nein, das war überhaupt nicht geplant. Wir haben uns bei einer Radioshow getroffen wo er uns erzählt hat, dass er den Song „Hold On“ ( 1990 ) damals so Klasse fand, dass er ihn beim ersten Treffen mit Dr.Dre als „Audition Music“ nutze, um ihm sein Talent unter Beweis zu stellen! Das hat uns sehr beeindruckt, und dann ging eigentlich alles ziemlich schnell, und wir haben gemeinsam an einem Song gearbeitet.

Mit dem neuen Album habt ihr definitiv auch noch mal einen richtigen „Energie Schub“ bekommen, aber was kommt denn nun danach? Habt ihr eventuell auch mal darüber nachgedacht, eine Art „Tell it All“ Serie für beispielsweise Netflix zu produzieren? Es ist ja gerade bei vielen Künstlern ziemlich in, sich auch auf der Leinwand zu verewigen, daher meine Frage.

Nun, in diese Richtung haben wir eigentlich noch nicht gedacht, bzw. Pläne geschmiedet. Natürlich wäre es eine Möglichkeit den Fans noch mal dokumentarisch vorzuführen, wie es bei uns damals begann, und wie wir unseren Weg, der sicher auch viele Up´s & Down´s hatte gegangen sind. Ein Angebot dafür gab es bisher noch nicht, aber wir haben auch schon mal daran gedacht eine Art „Tour Life“ Dokumentation zu drehen, bei der uns jemand begleitet und einen Einblick über unser Leben „On the Road“ bekommt. Jetzt spielen wir aber erstmal eine ganze Menge Shows in Europa und danach in den USA. Dann sehen wir weiter, wir haben aber definitiv noch viel vor und freuen uns, dass ihr uns immer noch so sehr unterstützt und unsere Musik feiert. Das gibt uns eine Menge, das kannst du uns glauben und auch bitte schreiben!

Danke Ladies, es war erneut eine große Freude mit Euch zu sprechen. Genießt die Shows in Europa, vielen Dank für eure Musik!

Danke Dir, bis bald mal wieder!  
(HW)

 

 

 

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