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Blut & Kasse | JOOJ

Blut & Kasse | JOOJ
  • Blut & Kasse | JOOJ Blut & Kasse | JOOJ

Aus einem zuerst geplanten Mixtape wurde ein Album, und mit „JOOJ“ hat der Würzburger Benjamin Koeberlein definitiv einen weiteren Schritt nach vorne gemacht.

Auch wenn wir das Wort „Macher“ im Titel schon fast vermissen, so bleibt über die komplette Spielzeit doch festzuhalten, dass „Blut & Kasse“ weiter fokussiert, aber nach wie vor ohne selbst auferlegten Druck arbeitet und dabei ziemlich lässig mit Wörtern jongliert. Vom ersten Track an geht es nur um seinen Traum und Weg, alles andere interessiert ihn nicht! Auch wenn es dem Werk sicher etwas an Abwechslung fehlt, so besticht es doch gerade durch seinen oft minimal daherkommenden Sound und die von ihm gezielt gesetzten Nadelstiche. Über einen Teil der Rap-Medien macht er sich lustig und mit künstlich aufgesetzten Beefs innerhalb der Szene kann er nichts abgewinnen. „Immer das gleiche“ ist außerdem ein weiterer Seitenhieb gegen den Altagsbrei, der aktuell von der großen Masse auf den Markt geworfen wird! Und auch wenn nicht jeder Song eine durchschlagende Message liefert, der Würzburger arbeitet Song für Song „seine“ Theman ab und überzeugt dabei mit seinen Skills. Dabei entscheidet er sich auch für „Boden oder Thron“. Der große Durchbruch ist ihm zwar bisher noch nicht gelungen, aber trotzdem merkt man ihm seinen ungestillten Hunger nach wie vor an. Ebenso fehlt es ihm definitiv nicht an Humor, das ist ja in der Szene eigentlich eher üblich!

Mit Gästen wie Bonez MC, Olexesh und der wunderbaren Marcella Mc Crae wird das Album zwar nicht zum Klassiker, „Blut & Kasse“ manifestiert sich damit aber seinen Platz im Deutsch-Rap Business!
(HW)

Style: Deutscher Rap
Label: Machermusik ( Soulfood )
Punkte: 3,5 | 5

 

 

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