Fabrik

Kinzigstr.5 - 76646 Bruchsal - DE

Über Fabrik

Obwohl auch in Ludwigsburg, Augsburg, Nürnberg und Schweinfurt  jeweils eine „Rockfabrik“ steht, rauchen die Schlote der Bruchsaler Rockfabrik schon am längsten. Es begann alles im Jahr 1980, als Jürgen Debatin seine späteren Partner Dieter Zipperle und Peter Wachter von seiner Idee, einen Rockladen in Bruchsal aufzumachen, überzeugen konnte. Da die Mittel sehr begrenzt waren, wurde in  Eigenleistung eine stillgelegte Weberei in der Schnabel Henningstraße innerhalb eines ¾ Jahres zu einem Musikclub umgebaut. Das Fabrikkonzept war (und ist) eine Location zu bieten in der man im lockeren Outfit bei günstigen Getränkepreisen Musik hören kann, die sich von den üblichen Standards abhebt. In den ersten Jahren legten die Dee Jays  jeden Tag Platten  von Gruppen auf, die  heute  schon  längst  Geschichte  sind: Uriah  Heep,  Nazareth, Golden Earing, Black Sabbath um nur einige Namen zu nennen. Als dann nach ein paar Jahren  der Montag  und  der Dienstag  etwas schwächer  wurden, stellte die  Fabrik  allmählich auf andere   Musikstile  um: sehr  beliebt  bei  den  entsprechenden  Szenegängern  wurde montags  einer  reiner  Hard & Heavy-Tag  und  dienstags  ein  Wave-Abend. Parallel zur Musik vom  Plattenteller bot die Fabrik Live-Acts - unter anderem machten so bekannte Gruppen wie Schwoißfuß, Morgenrot,  Hermann Brod,  Wishbone Ash, Ten  Years Later (mit Alvin Lee), Worlock (mit Doro), Zeltinger Band, Jane, Pet York mit Band, Stan Webb`s Chicken Shack und viele andere Bands in der Fabrik Station. Im Frühjahr 1992 war es  dann soweit: die Stadt Bruchsal verkürzte auf  Grund von  Nachbarschafsbeschwerden  die Sperrzeit von 4:00 auf 1:00 Uhr und das Wochenendgeschäft war damit praktisch gestorben. Man entschloss sich  kurzerhand in  die ehemaligen Räumlichkeiten der Diskothek Spitze  ins Industriegebiet Stegwiesen  umzuziehen. Bei der Einrichtung in den neuen Räumen versuchten wir dem Erscheinungsbild  der „alten Fabrik“ recht  nahe zu  kommen und so musste zunächst in den ersten Wochen alles, was in irgend einer Form an die „Spitze“ erinnerte, entsorgt werden. Nach nur 3 Monaten Umbauzeit entstand eine neue „alte Fabrik“ - nur an einer anderen  Stelle und wesentlich größer. Anfang November 1992 eröffnete dann die Fabrik in den Stegwiesen ihre Tore. Das Musikprogramm orientierte sich größtenteils an dem der  alten Fabrik. Eine  Ausnahme  bildete  das  Dienstagsprogramm: mit einer Mixtur verschiedener  Technostile wurde  die  Fabrik  die  erste  Adresse im  Großraum Bruchsal in Sachen elektronischer Musik. Lange Jahre bevölkerte dienstags ein buntes Party-publikum  die Räume der Fabrik.  Nachdem der Techno-Welle so langsam die Luft ausging  übernahm  im Mai 1996 Christian Fritz (Frontmann der Gruppe Knutschfleck) dienstags die Plattenteller und begeisterte über 5 Jahre lang das Fabrikpublikum mit Schlager und NDW. Anfang 1999 besann man sich wieder der in den neunziger Jahren vernachlässigten Live-Musik und  engagierte im April 1999 mit der Gruppe „HIM“ einen richtigen Knaller. Seitdem werden  wieder regelmäßig Konzerte angeboten. Ebenfalls im Frühjahr 1999  übernahm Lutz Leichsenring, der später die Bruchsaler Eventagentur "nachtaus-gabe.de" gründete, die Planung für das Freitags-Programm und machte so bei uns bei uns die ersten Erfahrungen im Bereich Event-Marketing.    Im November 2003 wurde dann der "Alternative Friday" eingeführt und es  gibt seit dem neue teilweise recht heftige Töne zu hören. Mittlerweile steht der Freitag  für zeitgemäßen  Sound und  Anlaufpunkt für  den Club-Nachwuchs, ohne den jeder Musikclub aussterben würde. Absolut erwähnenswert ist das Donnerstagsprogamm, bei dem unsere dienstälteste DJane Tanja (mittlerweile nur noch 2x im Monat) mit Best of Rock seit über 20 Jahren konstant für gut besuchte Räume sorgt. So ist es am Fabrikdonnerstag immer mal wieder möglich, einen alten Bekannten aus der alten Fabrik der 80er Jahre zu treffen und über die guten alten Zeiten zu reden. Damit die FABRIK auch in den nächsten 10-20 Jahren einer der angesagtesten Location der Region bleibt, werden wir versuchen auch in Zukunft in der schnelllebigen Branche unser Bestes zu geben!

Événements passés - Fabrik
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