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Joe Budden - No Love Lost. Neues Solo-Album des Slaughterhouse Mannes mit modernem US HipHop
Do. 07.02.
Joe Budden ist der Kopf der US HipHop-Band „Slaughterhouse“. Slaughterhouse sind auf Eminems „Shady Records“ unter Vertrag und werden u.a. von Eminem und Dr. Dre produziert. Solo war Joe Budden auf dem Kult-Label Def Jam – sein Debüt hat Gold-Status. „No love lost“ ist sein erstes Studio-Album neben Slaughterhouse in 7 Jahren. Sein moderner US-HipHop mit ruhiger Note lässt sich am besten mit dem Künstler Drake vergleichen. Das Album featured Lil Wayne, Wiz Khalifa, Lloyd Banks, Omarion etc.
Als 2003 New Yorker Rapper Joe Budden sein Debüt-Album auf dem Kult-Label Def Jam veröffentlichte, staunten Fans und Kritiker nicht schlecht, dass der notorischste Freestyle-Battle-König der Stadt ein Album auf die Beine gestellt hatte, welches das ganze Spektrum des Genres souverän abdeckte. Zu den virtuosen Wortspielereinen, für die Budden bis dahin bekannt war, gesellten sich auf einmal Songs, die Gesang und Rap kombinierten. Die ausgewöhnlichen Produktionen – zu denen auch der Hit „Pump it up“ gehört – taten ein übriges, um Joe Buddens Wortschmiedekunst facettenreich darzustellen. Das Album verkaufte sich in den USA erstklassig und erreichte den Gold-Status. Joe Budden wurde gewissermaßen über Nacht ein Star! 2012 war ein in jeder Hinsicht ein großartiges Jahr für Joe Budden. Als Kopf des HipHop-Kollektives Slaughterhouse (zudem noch Crooked I, Royce Da 5'9 und Joell Ortiz gehören) räumte er mit dem Album „Welcome to: Our House“ in den USA-Billboard-Charts ab – auf Platz 2 schaffte es das Werk. Feiern konnte er diesen Erfolg mit Eminem, denn dieser hat das Kollektiv exklusiv für sein eigenes Label Shady Records verpflichtet.
Der ruhelose Joe Budden hielt jedoch nicht inne um auf Lorbeeren zu ruhen, sondern nutze den Rückenwind um sein zweites Studioalbum aufzunehmen. Eine musikalische Weiterentwicklung dokumentiert nun „No Love Lost“, bei dem sich Joe Budden von Künstlern wie Drake inspiriert fühlt. Als Gegenentwurf zu eindimensionalen Gangster-Attitüden mancher Kollegen baut Joe Budden auf ein weitaus komplexeres Weltbild. Musikalisch drückt sich dieses in einer Dynamik aus, die auch ruhigere Passagen zulässt während textlich alle Facetten des menschlichen Miteinanders beleuchtet werden. „Meine Solo-Aufnahmen haben immer diesen Mood-Faktor. Es geht um Stimmungen. Diese kombiniere ich mit meinen Messages. So funktioniert meine Musik. Da fühle ich mich von der Herangehensweise Künstlern wie etwa Drake nahe. Jedenfalls bin ich sehr stolz auf das neue Album „No love lost“. Ich habe das Glück mit so tollen Produzenten wie AraabMuzik und Cardiak zusammenzuarbeiten – daher kann ich die ganze musikalische Bandbreite ausspielen. Wie man ja aus den Medien weiß, halte ich mich mit privaten Details und ungeschminkten Meinungen nicht zurück, - so textlich auch diesmal nicht!“, so Joe Budden zu seinem Kommunikationsbewusstsein.
Die Single „She Don´t Put It Down“, Ende 2012 veröffentlicht, ist der erste Paukenschlag für „No Love Lost“ an dem Lil Wayne und Tank als Gäste ihren Anteil haben. Auf dem Album finden sich viele Mitstreiter: die Kollegen Joell Ortiz, Crooked I und Royce Da 5´9 von Slaughterhouse geben sich die Ehre, everybody´s darling Wiz Kahlifa ist mit dabei, French Montana unterstreicht einmal mehr, warum P. Diddy ihn gerade unter seien Fittiche genommen und sogar Omarion (jüngst zu Maybach Music gewechselt) und Lloyd Banks sind mit dabei. Das gilt auch für Fabolous und Twista. Die Produktion fällt in die Hände von so profilierten Beat-Künstlern wie T-Minus (Rihanna), Boi-1-Da (Nicki Minaj) und Araabmuzik. Mit so versierter Unterstützung kann es nur eine Richtung geben: einmal mehr in den Olymp des HipHop!
Tracklisting:
1. Our First Again (Intro)?
2. Top of the World (feat. Kirko Bangz)?
3. She Don’t Put It Down (feat. Lil Wayne & Tank)
4. NBA (feat. Wiz Khalifa & French Montana)
5. You And I (feat. Emanny)?
6. Castles
7. All In My Head (feat. Royce Da 59 & Kobe)?
8. Skeletons (feat. Joell Ortiz & Crooked I)
9. Ghetto Burbs (feat. Emanny)
10. Last Day (feat. Juicy J & Lloyd Banks)
11. Role Play (Interlude)
12. Switch Positions (feat. Omarion)
13. Tell Him Somethin (feat. SLV)
14. Runaway
15. My Time
16. No Love Lost (Outro)
17. She Don’t Put It Down(Rmx/feat.Fabolous,Twista & Tank)
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