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Das Aus für das Heilbronner Lichterfest
Di. 16.02.
Das Heilbronner Lichterfest ist wohl Geschichte!
Stadtverwaltung und Veranstalter Thomas Aurich & Nico Weinmann konnten sich nicht über eine Fortführung des allseits beliebten Lichterfestes (insgesamt ca. 250.000 Besucher) an der unteren Neckarstrasse in Heilbronn einigen. Gastronomische Ausgabestände seien in der Unteren Neckarstraße auch vor Ihrer Fertigstellung undenkbar, hatte die Verwaltung zuvor den Veranstaltern mitgeteilt. Was in Bremens Schlachte, dem Centro in Oberhausen oder Kopenhagens Nyhavn eine touristische Selbstverständlichkeit ist, gilt in Heilbronn als unschick und verhindert die seit 16 Jahren geplante Gastromeile, konterten die Veranstalter, weshalb sie kurz darauf ihre Pläne für ein erneutes Lichterfest zurück zogen (Pressemitteilung siehe unten). Leidtragender wird jedoch in erster Linie der Bürger sein, dem man damit eine feste Institution in der Heilbronner Gastronomie entzieht. Wir sagen : Schade für Heilbronn und die ganze Region!
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50-jähriger stirbt in Heilbronner Stadtbahn
Ein 50-jähriger Mann verstarb am Montagmorgen gegen 7:40 Uhr in der Stadtbahn auf dem Weg zur Arbeit. Etwa auf Höhe der Haltestelle Böckingen-West (Heilbronn) in Richtung Eppingen erlitt er einen Herz-Kreislaufstillstand und bracht leblos zusammen. Die eintreffenden Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen. Der Mann war erst kurz zuvor am Heilbronner Hauptbahnhof zugestiegen und befand sich auf dem Weg zur Arbeit. Aufgrund dieses tragischen Vorfalls kam es zu erheblichen Verspätungen im Stadtbahnverkehr. Bis 9:40 Uhr mussten demnach alle Züge - teilweise auf dem falschen Gleis - um den stehenden Zug umgeleitet werden.
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Leonberger Sportwagentuner Uwe Gemballa spurlos verschwunden
Der Leonberger Sportwagentuner Uwe Gemballa (51) ist nach Informationen der Polizei seit einigen Tagen spurlos verschwunden. Offenbar führt die letzte Spur von ihm nach Südafrika, wo er sich nun möglicherweise "unfreiwillig irgendwo aufhält", wie ein Polizeisprecher mitteilte. Mittlerweile wurde Interpol eingeschaltet, um den Geschäftsmann aufzuspüren. Gemballa war mit seinen in der Szene beliebten Porsche-Tunings zu einem gefragten Mann geworden. Er möbelte unter anderem die Fahrzeuge von Michael Bolton (Musiker) und Frederik Ljungberg (Fussballprofi) auf.
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Das Tonstudio der Beatles ist zu verkaufen
Wer zur Zeit ein paar Scheine locker hat kann sich nach Berichten der Financial Times die legendären "Abbey Road"-Studios in London kaufen. Hier arbeiteten u.a. die Beatles an ihrem gleichnamigen Album, ebenso wie Pink Floyd oder Radiohead. Das Majorlabel EMI, dem die Studios noch gehören, sind demnach daran interessiert, die Studios abzustoßen, da sich EMI in einer ernstzunehmenden Finanzklemme befindet und dringend eine Finanzspritze benötigt. Allerdings wurde nicht bekannt, wie hoch der Preis für die Studios veranschlagt wurde. Sicherlich werden es aber einige Millionen Pfund sein. Ein Pappenstiel für so manchen reichen Beatles-Fan, der womöglich bald die Beine austrecken darf, dort wo John, Paul, George und Ringo ihr "Here comes the Sun" oder "Come together" einspielten.
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Freudige Nachricht für alle Fans von "Taxi Driver"
Robert de Niro (66) und Regisseur Martin Scorsese (67) planen eine Fortsetzung des Filmklassikers "Taxi Driver" (1976). Wie am Rande der Berlinale bekannt wurde, soll zudem erneut Paul Schrader ("Wie ein wilder Stier", "Taxi Driver") das Drehbuch beisteuern. Scorsese, der auf dem Festial in Berlin für seinen neuen Film "Shutter Island (mit Leonardo di Caprio) warb, arbeitet demnach seit einigen Jahren an der Idee, den preisgekörnten Gewaltfilm fortzusetzen; diesmal mit einem in die Jahre gekommenen Protagonisten Travis Bickle. Ob die damals erst 13-jährige Jodie Foster erneut mitwirken wird, wurde jedoch nicht bekannt.
AKTUELLE PRESSEMITTEILUNG der Gastrotreuhand GmbH & Co KG zum Thema "Heilbronner Lichterfest" :
Gastromeile, Gäste und Lichterfest nicht schick genug für den Hagenbuchersee
Gastronomische Ausgabestände seien in der Unteren Neckarstraße auch vor Ihrer Fertigstellung undenkbar, hatte die Verwaltung den Veranstaltern mitgeteilt. „Was in Bremens Schlachte, dem Centro in Oberhausen oder Kopenhagens Nyhavn eine touristische Selbstverständlichkeit ist, gilt in Heilbronn als unschick und verhindert die seit 16 Jahren geplante Gastromeile, so die Antragsteller. Das Lichterfest als Sommermärchen wird damit nun früh Geschichte. Bei der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Hagenbuchersee gaben Thomas Aurich und Nico Weinmann für die Gastrotreuhand GmbH & Co. KG den Ausstieg aus der Veranstaltung des Heilbronner Lichterfestes bekannt. Seitens der verbleibenden Wirte wurde Köksal Kilic vom Restaurant Stadtfischer beauftragt, nach möglichen zukünftigen Partnern für eventuelle Veranstaltungen zu suchen.
Kurz nach dem 7. Lichterfest 2009, hatte man wie bereits bekannt gegeben, dass das siebte wohl das letzte Lichterfest sein würde, da nach dem Zuschlag des Hagenbucher-Biergartens an Umberto Scuccia die Refinanzierung des Festes für die Veranstalterin, die Gastrotreuhand, wegfiel.
Nachdem u.a. viele Bürger und auch die SPD intervenierten, wurde seitens aller angrenzender Wirte und Gastronomen eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, die mit der Idee einer temporären Gastromeile aufzeigte, wie eine gastronomische Nutzung entlang des Neckars möglich sei und somit das allseits beliebte Fest, das stets ohne Steuermittel auskam, zu finanzieren wäre.
Die Anträge wurden Anfang September gestellt und auf Hinweis der Stadt später geändert. Eine Entscheidung über die Anträge stehe trotz mehrerer schriftlicher und mündlicher Nachfragen bis an oberste Stelle nach vier Monaten noch immer aus. Als Zwischenton sei zu hören gewesen, eine temporäre Meile wie von Aurich/Weinmann beantragt, sei rechtlich nicht möglich. Die Antragssteller verweisen darauf, dass der Hagenbucher-Biergarten neun Jahre unter identischen Voraussetzungen möglich war, man hätte ja mehrere Baugenehmigungen gehabt. Entweder sei das all die Jahre widerrechtlich genehmigt gewesen oder nach nunmehr 16 Jahren schlicht der politische Wille für eine Gastromeile immer noch nicht vorhanden. Welchem Klientel man die viele Millionen teure Gastromeile mit Seebühne jetzt überlasse, das sei wohl selbsterklärend.
Aufgrund der Ehrenamtlichkeit und der Größe der Veranstaltung wird ein Vorlauf von ca. ein Jahr benötigt. Die Absage für 2010 wird u.a. damit begründet, dass sechs Monate vor der Veranstaltung am Markt, besonders wegen der Reduzierung der Veranstaltungszeiträume auf wenige Tage vor und nach der WM, nur noch „zweite Wahl“ gebucht werden kann und somit die Veranstalter die hohe Qualität und die entsprechenden Erwartungen, die das Lichterfest auszeichnete, nicht halten können.
Zu einer rein kommerziellen Veranstaltung wollen die bisherigen Veranstalter das Lichterfest nicht reduzieren. „Die Dauer der Bearbeitung und der Umgang mit den Veranstaltern lässt Rückschlüsse zu, warum auch insbesondere mittelständische Unternehmen den Wirtschaftsstandort Heilbronn kritisieren“, so Nico Weinmann. Sein Lichterfest- und Gemeinderatspartner Thomas Aurich fügt hinzu: „Nachdem nach 16 Jahren Planung um den See in den letzten Jahren 45 Millionen investiert wurden, kann ich mich als Veranstalter des Initiativfestes für Aussagen der Verwaltung, man wisse noch nicht einmal, wie die Gastromeile an der Unteren Neckarstraße aussehen solle, nur grenzenlos schämen".
Die Organisatoren danken aber allen Ehrenamtlichen, Sponsoren, besonders der ZEAG Energie AG, der HVG, der Firma HMS-easystretch, WIBRE Licht + Leuchten, Link Events, dem THW und den in den letzten Jahren über 250.000 Gästen für die Gemeinschaftsleistung, die alle zusammen das wohl emotionalste Fest der Stadt realisiert zu haben. „Die Rotweinregion Heilbronn hat mehr verdient, als Pferdemärkte am Fluss“, so Thomas Aurich.
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