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Einmusik

Hallo Jungs, vielen Dank erstmal das ihr für unser Magazin Rede und Antwort steht. Wir werden am 10. November 2006 im Qube Club die Ehre haben euren Klängen zu lauschen. Wie würdet ihr denn euren Sound mit eigenen Worten beschreiben?

Das ist gar nicht so einfach zu definieren. Wir sind eh keine Freunde des Schubladen denkens. Von den Produktionen her, gibt es ja schon so etwas wie DEN EINMUSIK-SOUND. Auch was die DJ-Sets angeht, so sind wir nicht auf einen Sound festgelegt. Das macht es vielleicht auch son interessant.

Wir werden euch ausnahmsweise nicht nach der Entstehung eures Namens fragen, interessieren uns dennoch für die Entstehung des Projektes Einmusik. Kennt ihr euch untereinander schon lange oder war es eher ein schneller Entschluß das Projekt zu gründen?

Nicol und Cranque kennen sich bereits seit mehr als zehn Jahren. In dieser Zeit war noch Drum’n’Bass im Focus unseres musikalischen Interesses. Pelle Buys aka Unique hat in dieser Zeit Gabba und Hardcore aufgelegt. Als Cranque & Unique 2001 über Umwege dazu kamen öfters gemeinsam aufzulegen, kam schnell eine weitere Zusammenarbeit zu stande und so ist Einmusik entstanden.

Ihr seid das erste Mal in Heilbronn. Auch hier kennt man euch natürlich wegen eures Überhits „Jittery Heritage Part 2“ und des grandiosen Remixes für Coburn’s „We interupped this programm“. An welchen Projekten arbeitet ihr denn derzeit bzw. was kann man aktuell von Einmusik hören?

Aktuell gibt es ein paar Remixe, die ganz hörenswert sind. Zum einen natürlich der grandiose Remix für die neue Soffy O. Single Maybe A Dog. Auch für den Techno-Klassiker Cold – Strobelight Network gibt’s einen aktuellen Einmusik-Remix. Ansonsten gibt’s natürlich die Releases auf dem Modus Operandi Label.

Auf eurer Homepage (www.einmusik.de) kann man nachlesen dass ihr eigentlich aus verschiedenen Bereichen der elektronischen Musik kommt. Von Drum’n’Bass, Gabba bis Electroclash scheint ja alles dabei gewesen zu sein. In wie weit beeinflusst das euren Sound heute noch?

Anfangs hat uns das mit Sicherheit beeinflusst, heute tut’s das eigentlich nicht mehr. Wir hören auch in unserer Freizeit keinen Drum’n’Bass oder Gabba mehr.

Ihr seid nicht nur gemeinsam erfolgreich sondern habt mittlerweile mit diversen Einzelprojekten (Pelly Buys, Error Error usw.) weitere Eisen im Feuer. In wie weit unterscheidet sich der Sound der Einzelprojekte vom typischen Einmusik-Sound?

Richtig. Die Solo-Projekte von Pelle unterscheiden sich recht deutlich von den Einmusik-Produktionen. Bei Pelle Buys geht’s meistens viel melancholischer zu, bei Error Error (gemeinsam mit Remute) ist’s viel discoider. Die Solo-Geschichten von Cranque sind deutlich minimal als die von Einmusik.

Bei so viel Arbeit stellt man sich die Frage, ob da noch Zeit für Hobbys, Freunde und Familie bleibt? Und wenn ja, was treibt ihr denn am liebsten in eurer Freizeit?

Nicol verbringt tatsächlich 80% seiner Zeit im Studio. Pelle hat auch ein wahnsinnig großes Talent sich nicht nur durch Musik-Produktionen mit seinem Laptop zu beschäftigen und Cranque hat auch mit dem Modus Operandi Label gut zu tun.

Ihr kommt aus Hamburg. Habt ihr den ultimativen Weggehtip für uns Schwaben falls man bei Euch mal feiern gehn will?

Hamburg ist ganz wunderbar zum weggehen. Als erstes sollte man natürlich schauen, ob irgendwo einer der Einmusik-DJs spielt. Ansonsten kann man immer gut in den Waagenbau oder zu den click-Partys gehen, die allerdings zur Zeit nur in 1-Off-Locations stattfinden. Ein Anlaufziel für jeden Tag ist dann natürlich noch der legendäre Golden Pudel Klub unten am Hafen.

Der Qube Club ist bekanntermaßen ein kleiner, enger Club. Ideal für euren Geschmack oder darfs auch ruhig mal ein bisschen größer sein?

Je nachdem. Vor einiger Zeit waren die Gala-Partys von Cranque & Unique im Pudel ja berüchtigt für die wildeste Abfahrt. Kleine Clubs haben einfach meist die schönere Atmospähre, aber natürlich rocken wir auch gerne mal ganze Hallen.

Phonk : Was fällt euch spontan zu Spätzle mit Soße ein?

Erst mjam mjam – dann bauchweh – dann Schnapps!

Letzte Frage. Wird es einen „Jittery Heritage Part 3“ geben?

Die Jittery Heritage hat uns so manches Tor geöffnet, aber sie ist auch ein Geist den man nicht mehr los wird. Oft werden wir gefragt, wann wir mal wieder eine neue Platte machen, dass ist dann immer ein bisschen komisch, denn seit dieser Scheibe haben wir immerhin vier platten und ziemlich viele Remixe veröffentlicht. So ein Hit stellt halt auch vieles unverdient in den Schatten. Aber man sollte auf die Modus Operandi 003 gespannt sein. Da ist wieder so ein Kandidat für einen Überhit drauf.

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