„Alice und Jules haben ein morgendliches Ritual. Und auch an diesem Wintermorgen wird Alice geweckt vom Duft des Kaffees, den ihr Mann Jules schon zubereitet hat. Als sie jedoch zu Jules ins Wohnzimmer kommt, sitzt er tot auf dem Sofa. Alice beschließt, seinen Tod, zumindest für einen Tag, zu ignorieren – sie möchte ihn noch bei sich haben, ohne Notar, ohne Leichenbestatter. Um ihm Wichtiges zu sagen, um Abschied zu nehmen.
Doch dann taucht der Nachbarjunge David auf, der wie immer um zehn Uhr mit Herrn Jules eine Schachpartie spielen möchte....“
Mit einfachsten Mitteln werden zwischenmenschliche Beziehungsgeflechte beleuchtet. Isabelle Guidi und Mirjam Orlowsky erforschen die Eigenarten zweier Figuren, zweier Menschen, von der Außenwelt isoliert, der eine am Anfang, der andere am Ende seines Lebensweges.
Das Duo Mirabelle sind Mirjam Orlowsky und Isabelle Guidi. Sie lernten sich 1998 an der Scuola Teatro Dimitri (CH) kennen und haben seit 2006 gemeinsam fünf Produktionen auf die Bühne gebracht.
„Ein Gewinn für das Theaterleben der Region.“ Schwäbisches Tagblatt