Die Liste russischer Stargeiger ist lang und prominent:
David Oistrach und Maxim Vengerov gehören ebenso dazu wie Vadim Repin,
Viktor Tretjakow, Viktoria Mullova oder der armenisch-stämmige
Perlmann-Lehrer Ivan Galamian.
Diese Liste könnte nun um einen weiteren bedeutenden Namen
reicher werden: Mikhail Simonyan.
Wir freuen uns ganz besonders, Ihnen mitteilen zu können, dass am Mittwoch,
den 8. Februar 2012 im Rahmen der Veranstaltungsreihe Yellow Lounge der Ausnahmegeiger Mikhail Simonyan live im Cocoonclub auftreten wird, um sein sein Debütalbum „Two Souls“
zu präsentieren. Nach seinem Auftritt wird es ein Klassik DJ Set geben.
Die Yellow Lounge holt die neuen Stars der klassischen Musik in den Cocoonclub:
Mikhail Simonyan ist ein Name, den es sich zu merken lohnt. Schließlich versteht jeder, der Mikhail Simonyan kennengelernt und gehört hat, sofort, warum die Zahl derer, welche diesen Geiger in der
Tradition Vengerovs oder Repins sehen, beständig zunimmt. Die Tatsache, dass Simonyan wie Vengerov in Novosibirsk geboren wurde, spielt dabei wohl noch die geringste Rolle. Ebenso, dass er seine Geigenausbildung im Alter von fünf Jahren begann und mit 13 sein internationales Konzert-Debüt feierte.
Doch was ihn zum Ausnahmetalent macht, ist sein Debütalbum „Two Souls“, auf dem Mikhail Simonyan eben jene überbordende musikalische Fantasie, künstlerische Abenteuerlust und interpre-tatorische Experimentierfreude an den Tag legt, für welche die großen Namen russischer Geiger bis heute stehen. Dabei gelingt dem armenisch-stämmigen Künstler mit seinem Album jedoch noch weit mehr als der bloße Brückenschlag in die Vergangenheit. Gemeinsam mit Dirigent Kristjan Järvi versöhnt „Two Souls“ mit seinen zwei Violin-Konzerten - so scheint's - das Russland des Armeniers Aram Chatschaturian mit dem Amerika Samuel Barbers. Durch Chatschaturian, mit dem Simonyan seine kulturellen Wurzeln teilt und für dessen Violinkonzert er eigens eine neue Kadenz schreiben ließ, präsentiert der Geiger das kulturelle und musikalische Fundament seiner Kindheit – mit Samuel Barber hingegen jenes seiner Jugend.
Auf diese Weise wird aus der musikalischen Verbindung zweier Kontinente eine Wanderung zwischen den zwei Welten und zwei Seelen Mikhail Simonyans auf der Suche nach seiner wahren Heimat. Letztendlich auf der Suche nach seiner Identität. Eine Suche, die jeden fesseln, begeistern und in ihren Bann ziehen muss, wenn er hört, wie Simonyan die endlosen sibirischen Weiten mithilfe der Musik Samuel Barbers heraufbeschwört und es ihm im selben Maße gelingt, die Hoffnungen und Sehnsüchte des amerikanischen Traums in dem betont folkloristisch angelegten Violinkonzert Chatschaturians anklingen zu lassen. Simonyan erklärt diese eigentümlich fesselnde Faszination, die von seinem Spiel ausgeht, mit den Worten:
„Ich bin halb Armenier, halb Russe, ich habe in Amerika gelebt, nun lebe ich in Berlin. Aber meine wahre Heimat ist die Bühne.“
Fast Facts:
Was: Yellow Lounge Klassik Konzert im CocoonClub
mit Ausnahmegeiger Mikhail Simonyan
präsentiert sein Debütalbum „Two Souls“
anschliessend: Klassik DJ Set
Wann: Mittwoch, 8. Februar 2012, Einlass um 19.00h, Konzertbeginn 20.00h
Wo: CocoonClub, Carl-Benz-Str. 21, 60386 Frankfurt am Main
VVK: http://www.cocoonclub.net/tickets/index.html, www.ticketonline.de, www.eventim.de, www.adticket.de
Eintritt: VVK und AK 10,00€, Studenten 5,00€
